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Quartierwerkstatt Viktoria

Die Quartierwerkstatt Viktoria steht vor neuen Herausforderungen: Sowohl im strategischen als auch im operativen Bereich drängt sich zu Gunsten einer nachhaltigen Lösung eine Strukturbereinigung auf. Ein Dreierteam von Innovage Bern-Solothurn steht dem Verein beratend zur Seite.

Der Quartierverein Viktoria besteht seit rund zehn Jahren und betreibt in den Gebäulichkeiten der früheren Feuerwehrkaserne der Stadt Bern, im Viktoria-Quartier, eine sehr gut eingerichtete und funktionierende Werkstatt für seine gegen 240 Mitglieder. Der Verein ist seinerseits ein Mitglied der Genossenschaft, welche die ganze Liegenschaft an zahlreiche Interessierte (Restaurant „Löscher“, diverse Ateliers) untervermietet.

Das Beratungsmandat zwischen dem Verein und Innovage umfasst einerseits die strukturelle Reorganisation dieses Vereins. Diese ist nötig, weil nach internen Problemen von den ursprünglich zehn Vorstandsmitgliedern nur noch deren vier bei der Stange geblieben sind. Zudem drängt sich eine Rollenklärung mit dem seinerzeitigen Initiator und langjährigen Werkstattleiter auf, der den Betrieb professionell aufgebaut und gleichzeitig auch das Präsidialmandat wahrgenommen hatte.

Andrerseits existiert ein finanzielles Risiko für das längerfristige Überleben des Vereins, weil die Genossenschaft aus der ursprünglichen „Vermietungs-Zwischenlösungen“ der verschiedenen Nutzer nun eine „Dauerlösung“ machen und die Mietzinse für die Untermieter zwischen 35 bis zu teils über 100 Prozent erhöhen will. Die finanzielle Substanz des Vereins reicht aus heutiger Sicht nur noch für knapp zwei bis maximal drei weitere Vereinsjahre aus, was die Situation erschwert und nach Lösungen ruft.