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Sanfter Tourismus im Kiental

Im Kiental, im Berner Oberland, tut sich etwas: Dank kleiner Interventionen soll der sanfte Tourismus gefördert werden. Innovage Bern-Solothurn begleitet den Prozess.

Das Kiental ist sowohl ein Ferienort mit rund 210 Einwohnern als auch ein Seitental des Kandertals und liegt oberhalb Reichenbach. Das Talende gehört zum UNESCO-Welterbe «Jungfrau-Aletsch». Das Tal wird von der Chiene durchflossen und fasziniert unter anderem mit Flussauen und Wasserfällen inmitten einer eindrücklichen Berglandschaft.
Die Flussauen von Chiene und Spiggenbach sind vom Dorf her leicht zu erreichen und sollen mit zwei verschiedenen Themen bespielt und entsprechend signalisiert werden. Talabwärts, rechts der Chiene, gab es ursprünglich einen Vita Parcours, dessen Erschliessungsweg noch vorhanden ist. Der reizvolle und ruhige Weg soll mit kleinen Interventionen zu einem Pfad zum Thema „Achtsamkeit“ entwickelt werden. Nebst einer Wegweisung sind Tafeln mit Baumnamen sowie Hinweise für mögliche Aktivitäten und Ruhezonen einschliesslich einiger Holzliegen vorgesehen.
Talaufwärts, im Bereich Spiggenbach, wird der bestehende Wanderweg entlang der linken Seite mit Spielmöglichkeiten für Kinder und ihre (Gross-) Eltern ergänzt. Neben dem Weg sollen Balancierbalken, Himmel- und Höllespiele, Tierplastiken mit einem zugehörigen Memoryspiel, und vieles mehr angeboten werden. Im obersten Teil, vor der Brücke über den Bach, ist ein Baumhaus mit Brätel-Möglichkeiten vorgesehen. Der Rückweg via Brücke auf der anderen Bachseite bietet Spurensuchen und endet beim bestehenden Brätelplatz der Gemeinde, der mit Wasserspielen aller Art angereichert werden soll.
Beim Zusammenfluss von Spiggenbach und Gornerewasser wäre schliesslich Platz für eine Natursauna in Jurte oder Holzbau mit Zugang zu den frischen Wassern des Spiggenbachs.