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Sechs Fragen an ??? Heute: Ursula Naef

Ursula Naef, 1956, Weiterbildungsverantwortliche Netzwerk Bern-Solothurn, Präsidentin Collegium 60plus

Welches waren deine drei wichtigsten beruflichen Stationen?

Nach meinem Studienabschluss bin ich als Mittelschullehrerin ans Gymnasium Kirchenfeld gewählt worden. Nebst meiner Unterrichtstätigkeit war ich Qualitätsverantwortliche für die Lehrerschaft und während der letzten Jahre Mitglied der Schulleitung.

Seit wann bist du bei Innovage? 

Seit 2018

Weshalb?

Ich war mit Leib und Seele berufstätig. Nach meiner Pensionierung empfand ich eine Art Leere. Durch Bekannte hörte ich von Innovage. Die breit gefächerte Beratungstätigkeit wie auch die Arbeit für die das Netzwerk selbst knüpfen ideal an meine frühere Tätigkeit an.

Was hat dich motiviert, dich als Weiterbildungsverantwortliche zur Verfügung zu stellen?

Ich suchte das Amt nicht, ich wurde gefragt. Ich bin begeisterungsfähig und kann schlecht Nein sagen, wenn mich etwas interessiert. Mittlerweile sollte ich lernen, Nein zu sagen. Es ist allerdings schwierig, bei laufenden Projekten und Aufgaben damit zu beginnen.

Was möchtest du bewirken?

Es ist mir grundsätzlich ein Anliegen, dass Menschen sich angstfrei äussern, Position beziehen können und auch gehört werden. Ich finde es spannend, Kommunikationsprozesse zu beobachten. Ab und zu gelingt es, zum Beispiel Missverständnisse ausräumen zu helfen, Schweigende einzubeziehen, das Gesprächsklima förderlich zu beeinflussen oder sogar Aussagen so zu bündeln, dass eine Gruppe zu Lösungen kommt.

Was ist dein nächstes Ziel?

Ich habe kein bestimmtes Ziel. Ich finde es interessant, bei – auch komplexen – Projekten so mitzuarbeiten, dass schliesslich ein konkretes Resultat vorliegt, wie unlängst beim Kommunikationskonzept von innovage.ch. Ich bemühe mich zu lernen, das Realisierungspotential von Projekten abzuschätzen und das Nötige für dessen tatsächliche Realisierung zu tun – so, dass es möglichst für alle stimmt.