Der Spirit of Innovage und das Älterwerden

Innovage arbeitet seit gut zehn Jahren projektbezogen und generationenübergreifend: Ein Blick auf die Vergangenheit, die aktuellen Herausforderungen und die künftige Neustrukturierung von Innovage Schweiz standen im Fokus der Jahresversammlung in Bern.


Grussbotschaft der Berner Gemeinderätin Franziska Teuscher

Der Berner Hausberg Gurten bot bei schönstem Herbstwetter den idealen Rahmen zum offiziellen Teil der Innovage-Jahresversammlung. Dem Grusswort der Stadtberner Gemeinderätin Franziska Teuscher folgte aus Anlass des 10. Geburtstags des Netzwerks Bern-Solothurn ein Rückblick des ersten Präsidenten Arthur Mohr auf die Gründungszeit. Stellungnahmen zum Stellenwert der Freiwilligenarbeit von Auftraggebern der ersten, erfolgreich abgeschlossenen Projekte rundeten die Rückschau ab.
Wie die intensiven Pausengespräche unter den Teilnehmenden dokumentierten, hat der Spirit of Innovage, der die Initianten vor einem Jahrzehnt gepackt hatte, bis heute nichts an Intensität eingebüsst.

Die Gegenwart

Im Generationentalk unterhielten sich Claudia Hametner (stv. Direktorin beim schweizerischen Gemeindeverband), Anna Jörger (wissenschaftliche Mitarbeiterin Cura viva), Zoë Maire (Bereichsleiterin easyvote) und Markus Zürcher (Generalsekretär SAGW und Leiter der Plattform Ageing Society), darüber, wie Generationen heute gut zusammenleben können. Sie alle gingen letztlich mit Moderator Detlef Vögeli, stv. Leiter Generationenhaus und Gestalter der Ausstellung forever young, einig, dass die so genannte Ageing Society für die Gesellschaft zwar neue Anforderungen, aber in erster Linie auch Chancen mit sich bringe: Dank neuen Formen des Zusammenlebens und gegenseitigem Respekt sei ein befruchtendes Miteinander der Generationen möglich. 

Die Zukunft

Auf die Zukunft ausgerichtet war der Informationsteil von Innovage Schweiz: Die Dachorganisation wird ab 2020 von einer förderfinanzierten zu einer eigenfinanzierten Organisation. Ziel ist, den Netzwerken unter einem gemeinsamen Dach ein Maximum an Autonomität zu geben.
Die Umbauarbeiten sind im Gang, und die Delegiertenversammlung wird im November über die notwenigen Strukturänderungen entscheiden. Die Präsentation der Zwischenergebnisse wurde von den Teilnehmenden wohlwollend zur Kenntnis genommen.

Die Denkanstösse

Besuche im Robert-Walser-Zentrum und im Berner Stiftsgarten - beides Projekte, an denen Innovage beteiligt ist - sowie ein nicht alltäglicher Museumsbesuch in der Kunsthalle, wo im Rahmen des Projekts «Generationen im Museum» Geschichten zu Bildern erfunden werden mussten, hatten den ersten Tag des Anlasses geprägt und mögliche Zusammenarbeitsformen aufgezeigt. Denkanstösse vermittelt hatte zudem die Ausstellung «forever young», ein Dialog über das lange Leben in einer alternden Gesellschaft (https://begh.ch/foreveryoung), im Berner Generationenhaus, wo der Geschäftssitz von Innovage Schweiz domiziliert ist.
Organisiert wurde der Anlass durch das Netzwerk Innovage Bern-Solothurn. 

 

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