Ausgangslage
In vielen Spitälern gehören heute Freiwillige zu einem festen Bestandteil des Spitalalltags. Ihre Dienste werden in einer zunehmend auf Effizienz getrimmten Spitalwelt immer wichtiger. Auch die Spitäler Ziegler und Tiefenau (Spitalnetz Bern AG), die bisher kaum Freiwillige beschäftigt haben, wollen in Zukunft vermehrt auf dieses Potential zurückgreifen. Die Direktion der beiden Spitäler hat deshalb im August 2009 Innovage Bern-Solothurn beauftragt, ein Konzept für einen ausgebauten Freiwilligendienst zu entwickeln. Die Möglichkeiten der Freiwilligenarbeit sollen im Sinne des Leitbildes "der Patient als Gast" vom Eintritt bis zum Austritt schrittweise ausgeschöpft werden. Dabei sollen Freiwillige keineswegs als kostengünstige Pflegehilfen eingesetzt werden, sondern für klar umrissene, die Pflege ergänzende Dienstleistungen.
Arbeiten von Innovage
Die Arbeitsgruppe von Innovage hat sich in einer ersten Phase über die Art und den Umfang der Freiwilligenarbeit an verschiedenen Schweizer Spitälern informiert und anschliessend die Möglichkeiten der Freiwilligenarbeit an den beiden Berner Stadtspitälern abgeklärt. Daraus haben sich verschiedene Aufgabengebiete ergeben.
In einer zweiten Phase hat Innovage einen Massnahmenkatalog zur Umsetzung des Konzepts erstellt.
Umsetzung
Das Konzept ist Ende März 2010 mit den Pflege- und Sozialdiensten der beiden Spitäler besprochen und bereinigt worden. Die Umsetzung ist nun Sache der beiden Spitäler. Im Herbst 2010 ist zu diesem Zweck eine spitalinterne Projektgruppe eingesetzt worden.
