Auslöser für eine Zusammenarbeit Altes Spital Solothurn und Innovage Bern-Solothurn war die Aussage des Altersforschers François Höpflinger, dass ältere Menschen unter anderem auch sehr gerne handwerklich tätig seien sowie ein Bericht in den Solothurner Medien über das Alte Spital mit dem Hinweis, dass dort die Werkstätten zu wenig genutzt würden. Zwei Innovageberaterinnen entwickelten Ideen, wie diese Werkstätten aktiviert werden könnten und nahmen mit dem Alten Spital Kontakt auf, so entstand die Zusammenarbeit.
Im Februar 2010 war es dann soweit, die Kreativateliers Holz und Siebdruck konnten unter fachlicher Begleitung von Profis neu genutzt werden.
Wichtig bei den Angeboten war, dass die individuellen Wünsche der Teilnehmenden Art und Umfang der Dienstleistungen bestimmten. So konnten unter der Führung eines pensionierten Schreiners in der Holzwerkstatt Reparaturen und/oder kleine Möbelstücke, Spielsachen usw. hergestellt werden. Den Interessierten des Siebdruckateliers stand ebenfalls ein Profi zur Seite. Zwei der drei Angebote wurden rege benutzt. Der Kurs "Kunst der analogen schwarz-weiss-Fotografie" konnte mangels genügender Anmeldungen nicht durchgeführt werden.
Da die Rückmeldungen der Teilnehmenden sehr gut waren und die Ateliers rege genutzt wurden, werden die beiden Kreativateliers im Herbst 2010 wieder ins Angebot des Alten Spitales aufgenommen.

