Innovage Zentralschweiz hat für dieses Projekt die Leitung mit den folgenden Teilbereichen übernommen:
- Vorschlag Trägerschaft, wenn notwendig Vereinsgründung inkl. Statuten, Geschäftsreglement etc.
- Organisieren und Begleitung des Betreuerteam
- Organisieren und Begleitung des Pilotbetriebes
- Schlussbericht nach Pilotbetrieb
Im Dezember 2008 startete ein Projektteam, bestehend aus 4 Freiwilligen und je einem Vertreter des Auftraggebers und der Schule. In einer ersten Phase wurden Erfahrungen bestehender Organisationen ausgewertet sowie Grundlagen und Konzeptvarianten erarbeitet. Die Ergebnisse sind in themenbezogenen Dokumenten festgehalten.
Nach den Konzeptarbeiten wurde im April 2009 ein Pilotbetrieb gestartet und vom Projektteam die Trägerschaft übernommen.
Die Erfahrungen dieses Pilotbetriebes kurz zusammengefasst:
Ein Jobkiosk für Schüler und Schülerinnen der Oberstufe ist ein Bedürfnis und bietet echte Chancen für alle Beteiligten.
Die Beschaffung von geeigneten Jobangeboten ist aufwändig. Die Firmen haben konjunkturbedingt kaum Arbeitskräftemangel. Bei Privatpersonen bestehen "Schwellenängste", solange nicht erfolgreiche Einsätze ausgewiesen werden können.
Ein Jobkiosk kann nur durch die professionelle Jugendarbeit oder durch die Schule nachhaltig geführt werden. Er übersteigt die Möglichkeiten der Freiwilligenarbeit bezüglich fachlicher Kompetenz und erforderlicher Konstanz.
Ein Jobkiosk kann die notwendigen finanziellen Mittel weder selbst erarbeiten noch durch Sponsoring beschaffen. Der Einsatz der öffentlichen Hand ist unverzichtbar. Darum ist es vernünftig, auch den Betrieb dort zu verankern.
Gestützt auf diese Erkenntnisse, hat das Projektteam im Dezember 2009 dem Gemeinderat beantragt, dem Büro für Jugendfragen, heute Jugendanimation, die notwendigen Ressourcen und den entsprechenden Auftrag zu erteilen. Diesem Antrag wurde Anfang März 2010 entsprochen.
Per 1. April 2010 hat die Jugend-Animation die Projektleitung übernommen. Das bisherige Projektteam stellt sich im Sinne eines Beirates für konkrete Aufgaben, insbesondere im Bereich Marketing und Lobbying, weiter zur Verfügung.
Zurzeit stehen 15 - 20 Jugendliche auf Abruf bereit. Sie haben während des Pilotbetriebes zirka 100 Stunden Arbeitseinsätze, vorwiegend bei Privaten, geleistet.
Sowohl die gestellte Aufgabe als auch derer Erarbeitung war interessant. Die daraus gewonnen Erfahrungen und Erkenntnisse sind für alle Beteiligten bereichernd.
Federführung Hans Müller <link hans.mueller@innovage.ch>hans.mueller@innovage.ch</link>
