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Von der Idee zum schweizweiten Netzwerk  

Der Förderverein Generationenwohnen Bern-Solothurn hat sich aufgelöst. Aber es geht weiter.

Mit der Auflösung des Fördervereins Generationenwohnen-Bern-Solothurn auf Mitte Jahr ist ein wirkungsvolles Kapitel Geschichte zu Ende gegangen. Innovage Bern-Solothurn hat sich als Impulsgeber während eines Jahrzehnts im Verein mit viel Herzblut dafür eingesetzt, generationenübergreifende Wohnformen in der Region zu fördern, Menschen zu verbinden und neue Impulse für gemeinschaftliches Wohnen zu setzen.  

Wie kam es dazu? Innovage hatte in den Jahren 2014 bis 2016 zwei innovative Wohnbaugenossenschaften (WBG) in Bern bei Aufbau, Organisationsentwicklung und Finanzierung beraten, die WBG ACHT und die WBG Warmbächli. Aus dieser Beratungstätigkeit ist die Projektidee zur Gründung eines Vereins entstanden: Eine Gruppe mit Mitgliedern von Innovage Bern-Solothurn, dem Regionalverband Bern-Solothurn der Wohnbau-Genossenschaften Schweiz und weiteren interessierten Partnern gründete schliesslich den Förderverein-Generationenwohnen-Bern, in dem Innovage während all der Jahre an vorderster Front mitgearbeitet hat. 

Ausgangspunkt war seinerzeit die Vision, das Modell des Generationenwohnens bekannter zu machen und konkrete Projekte in der Praxis zu unterstützen. Dies ist in vielfältiger Weise gelungen: durch Vernetzungsarbeit, öffentliche Veranstaltungen, Studien, Beratungen sowie die enge Zusammenarbeit mit Wohnbaugenossenschaften, Städten und weiteren Partnerorganisationen. Zahlreiche Initiativen konnten angestossen, begleitet oder mitgeprägt werden.  

Der Förderverein war über die Jahre hinweg eine wichtige Anlaufstelle für Interessierte und Fachpersonen. Er hat dazu beigetragen, dass Generationenwohnen heute stärker in Strategien und Projekten verankert ist, insbesondere auch in der Region Bern-Solothurn. Die gewonnenen Erkenntnisse, Kontakte und Erfahrungen stellen ein wertvolles Fundament für die Weiterentwicklung dieses wichtigen Themas dar.  

Mit der Auflösung des Vereins wird die Arbeit jedoch nicht beendet, sondern in neuer Form weitergeführt. Das Wissen, die Netzwerke und die erarbeiteten Grundlagen gehen in das neue, schweizweit ausgerichtete Netzwerk Generationenwohnen über. Damit bleibt sichergestellt, dass die Idee des generationenübergreifenden Wohnens weitergetragen und weiterentwickelt wird.